Aktuell:

CoNTACT
(ways of distance & touch)


Kirstin Burckhardt, Stella Geppert, Sara Lu, Susi Rosenbohm, Flavia Stagi, Charlotte Triebus

Kuratorin: Daniela von Damaros


Laufzeit: 6. - 23. August 2020

Öffnungszeiten: Do - Sa, 14 - 19 Uhr

Eröffnungswochenende: 6. - 8. August 2020, 14 - 22 Uhr

Performance & KünstlerInnengespräch: Do 6. Aug und jeden Samstag von 16 - 21 Uhr

frontviews at HAUNT
Kluckstraße 23, 10785 Berlin


Performance - Programm:
Do 6 Aug 16 – 21 Uhr – FLAVIA STAGI
Sa 8 Aug 16 – 21 Uhr – STELLA GEPPERT
Sa 15 Aug 16 – 21 Uhr – SUSI ROSENBOHM
Sa 22 Aug 16 – 21 Uhr – SARA LU

 

zusätzliches Programm, übertragen mit Instagram Live Story:

Fr 7. Aug 15 Uhr Führung durch die Ausstellung; 16 Uhr Gespräch mit Charlotte Triebus

Fr 14. Aug 15 Uhr Führung durch die Ausstellung mit begleitendem Artist Talk mit Flavia Stagi

Fr 21 August 15 Uhr Führung durch die Ausstellung; 16 Uhr Gespräch mit Kirstin Burckhardt

Für die Performance Events bitten wir um Anmeldung: rsvp@frontviews.de

und um einen Beitrag von 5 € pro Person am Eingang


Die Ausstellung CoNTACT (ways of distance & touch), die vom 6. bis 23. August 2020 im HAUNT, dem neuen Projektraum von Frontviews, in Berlin zu sehen ist, hat ihren thematischen Ausgangspunkt im Zeitraum der Gefahr einer Covid-19-Pandemie und den in diesem Rahmen getroffenen Vorsichtsmaßnahmen. Die Ausstellung greift die einschneidenden Ereignisse, wie soziale Distanz und Isolation durch Quarantäne, Abstandsregeln und Mundschutz auf und thematisiert die Auswirkungen auf unseren individuellen und gesellschaftlichen Lebensalltag sowie auf unseren Körper.


CoNTACT versammelt sechs künstlerische Positionen, die sich in ihren Arbeiten mit Körperlichkeit auseinandersetzen und mit dem künstlerischen Ausdrucksmittel der Performance arbeiten. Mittels ihrer Körper und Gattungen der bildenden Kunst wie Zeichnung, Malerei, Video und Skulptur greifen die KünstlerInnen körperliche
Phänomene, wie Sprache, die Sinne, Erinnerungen und Schwangerschaft auf. Sie vermitteln mit ihren Arbeiten alternative Wege von Berührung, in einer Zeit, die geprägt ist von physischer Distanz.


Beim „Entschlüsseln“ des Titels CoNTACT wird der Besucher durch das kleingeschriebene „o“ auf den Anfang des Wortes „Corona“ hingewiesen. Aber auch Einzelwörter wie „tact“ oder „act“ und die Abkürzung „Cont.“, die sich in dem Titel verbergen, rahmen das Ausstellungskonzept ein. „Tact“ oder im Deutschen „Takt“ bezieht sich auf Geschicklichkeit und Sensibilität im Umgang mit Anderen und in herausfordernden Zeiten; „Cont“ ist im Englischen die Abkürzung des Wortes „continued“, was auf die Corona-Situation als einen noch andauernden Prozess hinweist. „Act“ wiederum steht für Handeln, für eine aktive Reaktion anstelle von Passivität.

 

Auf diese Art und Weise tritt die Ausstellung mit der Auswahl der Exponate und dem Begleitprogramm in einen aktiven Dialog mit den Besuchern und fragt nach deren Umgang und Reaktion auf die Ereignisse während Corona. Das Konzept der Ausstellung bleibt, um den Herausforderungen dieser Zeit zu entsprechen, "fließend". Die beteiligten KünstlerInnen können andere Performance KünstlerInnen
einladen, alle Räume von HAUNT für ihre Performances nutzen und ortsspezifisch arbeiten. Daneben werden im Ausstellungshaus, dem sogenannten „Pavillon“ permanent Kunstwerke zu sehen sein, die vor und während der Corona-Zeit entstanden sind und erstmalig zu sehen sein werden.

 

CoNTACT belebt die Kunst- und Kulturszene Berlins in Zeiten der Ungewissheit, des Wegziehens großer Sammlungen aus Berlin und nach einer Zeit kultureller Stille. Als zweite Ausstellung erweckt CoNTACT den Ort HAUNT weiter zum Leben. Denn jener war über sechs Jahre ungenutzt und ist in Bezug auf die städtebaulichen Transformationsprozesse eine der selten gewordenen Hinterhof-Oasen Berlins. Die großzügigen und offen gestalteten Räumlichkeiten von HAUNT erlauben, das Publikum wieder in physischen Kontakt mit Kunst und Kultur zu bringen.
Hygienevorschriften und Sicherheitsabstände können, auch durch eine zusätzliche Einlasskontrolle, aufrechterhalten werden. Der interaktive Charakter der künstlerischen Arbeiten und des Rahmenprogramms ermöglicht ein Erleben von Kunst und ein Reflektieren der aktuellen Ereignisse im Miteinander. Darüber hinaus
werden die Ausstellungs- und Veranstaltungsinhalte über die Social-Media Plattform Instagram und in einem Podcast einem breiteren Publikum zur Verfügung gestellt.

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